Arbeitsgemeinschaft Behinderung und Medien (abm)

Die Arbeitsgemeinschaft Behinderung und Medien (abm) produziert – gefördert 
durch die Bayerische Landeszentrale für neue Medien (BLM) – seit über 
30 Jahren Fernsehformate für und über Menschen mit Behinderungen. In dieser Zeitspanne sind über 2.000 Filme entstanden, deren dramaturgische Besonderheit darin liegt, dass sie oft ganz aus der Perspektive der Betroffenen erzählen.

Logo der ABMDie Sendungen werden wöchentlich auf eigenen Sendeplätzen (Programmfenstern) bundesweit auf Sport 1 und Kabel 1, sowie regional auf München TV ausgestrahlt.

Die abm fühlt sich in ihrem Programmangebot und Programmauftrag gerade der Idee der Inklusion, d.h. der Teilhabe von Menschen mit Behinderungen in allen gesellschaftlichen Lebensbereichen (und allen damit verbundenen Themen), ganz besonders verpflichtet.

Inklusion ist der abm dabei sowohl vor als auch hinter der Kamera wichtig. So arbeiten in der TV-Redaktion viele Menschen mit Behinderungen – auch Ausbildung für junge Menschen mit Behinderung wird in der abm groß geschrieben.

Die von der abm produzierten Filme klären auf, sensibilisieren und schaffen eine Öffentlichkeit für Lebensumstände, Anliegen und Interessen von Menschen mit Behinderung. Sie ermutigen sie, am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen. Sie verändern die Perspektive.

Wieso Läuft “KRAUTHAUSEN – face to face” auf einem Sender wie Sport1?

Das hat rechtliche Gründe. Um die Meinungsfreiheit zu sichern, müssen große Fernsehsender und deren Zusammenschlüsse unabhängigen Drittanbietern Sendezeit anbieten. Im Rundfunkstaatsvertrag ist geregelt, dass jeder private Sender mit über 10% Marktanteil diese sogenannte Drittsendezeit einräumen muss.
So ist auch auch mit der Arbeitsgemeinschaft Behinderung und Medien (abm). Der Sender Sport1 bietet diese Drittsendezeit der abm an, welche die Sendung “KRAUTHAUSEN – face to face” produziert.

Sendung als Podcast